Rheinland-Erklärung an Verkehrsstaatssekretärin Bär übergeben

20.11.2014, 13:19

Das Rheinland ist eine starke Logistikregion – damit sie das bleibt und vom künftigen Wachstum der Verkehrsströme wirtschaftlich profitiert, sind Investitionen in die Infrastruktur und ausreichende Flächen für Logistikansiedlungen notwendig. Diese Botschaft vermittelten Landratsvertreter Jürgen Steinmetz als Vorsitzender des Logistikregion Rheinland e.V. gemeinsam mit Thomas Klann, stellvertretender Vorsitzender der Logistikregion, an Dorothee Bär, Staatssekretärin im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur.

Jürgen Steinmetz, Vorsitzender der Logistikregion Rheinland, (rechts) und sein Stellvertreter Thomas Klann (links) übergeben die Rheinland-Erklärung an Verkehrs-Staatssekretärin Dorothee BärBeide übergaben Bär auch die Rheinland-Erklärung, in der die Mitglieder der Logistikregion Rheinland zentrale verkehrspolitische Forderungen zusammengefasst haben. „Die in der Rheinland-Erklärung niedergelegten Punkte sind zwingend notwendig, damit wir zum einen die wachsenden Güterverkehre bewältigen können, aber in unserer Region auch neue Arbeitsplätze in der Branche schaffen. Für die Zeit bis 2025 wird ein Wachstum des Güterverkehrs um 60% erwartet. Die sich hieraus ergebenen Möglichkeiten für Wirtschaft und Beschäftigung gilt es zu nutzen“, so Steinmetz.

Die Rheinland-Erklärung nennt zentrale Infrastrukturmaßnahmen für den Schienenverkehr, z.B. den Bau der Betuwe-Linie und des Eisernen Rheins sowie den Ausbau des Eisenbahnknoten Kölns, für den Straßenverkehr, z.B. den 6-spurigen Ausbau der A57, sowie für die Wasserstraße die durchgängige Vertiefung der Fahrrinnentiefe auf 2,80 Meter. Aber auch eine Ausweisung ausreichender Logistikflächen sowie Maßnahmen zur Fachkräftesicherung und zur intelligenten Nutzung der Verkehrsinfrastruktur werden gefordert.

Staatssekretärin Bär begrüßte die Initiative und diskutierte mit den Teilnehmern auch Möglichkeiten zur Förderung von Investitionen in die digitale Infrastruktur. „Neben der Verkehrsinfrastruktur ist auch die digitale Infrastruktur mit einem flächendeckenden Breitbandausbau eine wichtige Maßnahme zur Stärkung unserer Wirtschaft, die wir im Schulterschluss mit Bund und Land angehen“, bestätigt Steinmetz die Bedeutung.

Das Gespräch mit Staatssekretärin Dorothee Bär war Teil einer durch den Arbeitskreis Logistik der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung Rhein-Kreis Neuss organisierten Unternehmerreise nach Berlin. Auf dem Programm der 15-köpfigen Wirtschaftsdelegation standen unter anderem noch Gespräche mit Vertretern des Mautbetreibers Toll Collect und dem MIT-Bundesvorsitzenden Dr. Carsten Linnemann.

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