Aktuell

Brückenverfall ist Belastung für Logistikunternehmen

Der Logistikregion Rheinland e.V. blickt mit Sorge auf die aktuelle Entwicklung beim Verfall der Rheinquerungen. Grundsätzlich unterstützt die Initiative die gestern vorgestellten Maßnahmen von NRW-Verkehrsminister Wüst. Allerdings besteht die Sorge, dass die Kapazitäten dauerhaft nicht ausreichen, um das Verkehrsaufkommen über den Rhein abzuwickeln. „Nach der Leverkusener Brücke droht nun auch die Sperrung der A-40-Brücke. Die Aussagen, dass die Brücke jetzt unter dauernder Beobachtung steht und die Einführung von Zufahrtsbeschränkungen für bestimmte Fahrzeuge zum Schutz der Brücke geplant sind, kennen wir bereits von der A 1“, so Markus Walke Vorstandsmitglied der Logistikregion Rheinland. In einem früheren Gutachten hat die Niederrheinische IHK zu Duisburg Kosten von ca. 1,2 Mio. Euro täglich als Verlust für die Wirtschaft ermittelt. „Dies ist nur ein Teil der Wahrheit“, ergänzt Walke. „Der Schuh drückt noch woanders: Nicht nur notwendige Umleitungen führen zu längeren Fahrzeiten. Durch die Mehrbelastung der Umleitungsstrecken entstehen dort erhebliche Stau- und damit Lenkzeiten und weitere Kosten. Konkret bedeutet dies einen Zeitverlust von etwa 1,5 bis 2 Stunden je Schicht.“ Insbesondere mit Blick auf den in der Branche bestehenden Fahrermangel ist dies für Unternehmen kaum noch aufzufangen. Außerdem werden die Fahrer durch längere Fahrtzeiten gezwungen ihre Ruhezeiten auf Rastplätzen an der Strecke anstatt zu Hause zu verbringen. Walke formuliert daher einen Appell des Logistikregion Rheinland e.V. an die Politik: „Schafft auf dem vorhandenen Streckennetz Kapazitäten für den Wirtschaftsverkehr, beschleunigt die Baumaßnahmen im bestehenden Netz und schafft Kapazitäten durch Neubau. Auch eine bessere Koordination der Baustellen verkürzt die Staus und damit die Fahrtzeit.“ Im Logistikverein Rheinland e. V. haben sich 33 Logistikunternehmen, Industrie- und Handelskammern, Wirtschaftsförderungseinrichtungen und Hochschulen mit dem Ziel zusammengeschlossen, das Rheinland als Logistikstandort zu stärken und weiterzuentwickeln.

Logistikregion Rheinland auf der Messe transport logistic

Das Rheinland ist einer der bedeutendsten Logistikregionen Europas. Aus diesem Grund hat der Logistikregion Rheinland e.V. den Logistikstandort vom 05. - 08. Mai auf der "transport logistic", der weltweiten Leitmesse der Branche, beworben.

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Rheinland-Erklärung an Verkehrsstaatssekretärin Bär übergeben

Das Rheinland ist eine starke Logistikregion – damit sie das bleibt und vom künftigen Wachstum der Verkehrsströme wirtschaftlich profitiert, sind Investitionen in die Infrastruktur und ausreichende Flächen für Logistikansiedlungen notwendig. Diese Botschaft vermittelten Landratsvertreter Jürgen Steinmetz als Vorsitzender des Logistikregion Rheinland e.V. gemeinsam mit Thomas Klann, stellvertretender Vorsitzender der Logistikregion, an Dorothee Bär, Staatssekretärin im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur.

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Logistikforum Rheinland: Das Rheinland ist stark, steht aber vor Herausforderungen

Das Rheinland ist einer der europaweit attraktivsten Regionen für die Logistikbranche – wenn nicht sogar die attraktivste. Aber sie steht auch vor Herausforderungen, die zur Bewältigung des wachsenden Verkehrsaufkommens angegangen werden müssen. Dies war das Fazit der Referenten des Logistikforums Rheinland, zu dem der Logistikregion Rheinland e.V. erstmals eingeladen hatte.

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Studie zur Logistikwirtschaft im Rheinland

Die Logistik gilt als bedeutender Wirtschaftsbereich im Rheinland. Was umfasst die Logistik aber genau, welche Auswirkungen hat sie auf den Standort und welchen Mehrwert bietet sie für das Rheinland? Antworten auf diese Fragen bietet die Studie „Logistikwirtschaft im Rheinland“, die die Hochschule Neuss für Internationale Wirtschaft im Auftrag des Logistikregion Rheinland e.V. erstellt hat.

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